SEO Freelancer oder Agentur: So findest du den passenden SEO-Partner

Eine Entscheidungshilfe für Online-Shops, D2C-Marken und KMU. Ich arbeite selbst als SEO Freelancer, deshalb steht hier auch, wann eine Agentur oder ein eigenes Team besser passt. Die Prüffragen weiter unten funktionieren bei jedem Anbieter, auch bei mir.

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Antonio Blago, SEO Freelancer
1 Mio.+ €
nachweisbarer Mehrumsatz

Kurz beantwortet

  • Ein Freelancer passt, wenn du direkt mit der Person arbeiten willst, die analysiert und priorisiert, und wenn dein Team, deine Entwickler oder eine Content-Agentur die Umsetzung übernehmen.
  • Eine Agentur passt, wenn viel Umsetzung in mehreren Disziplinen gleichzeitig ausgelagert werden soll, etwa Content in großen Mengen, Linkaufbau und Entwicklung, oder viele Sprachversionen.
  • Ein eigenes Team passt, wenn SEO dauerhaft ein Hauptkanal ist und genug Arbeit für mindestens eine Vollzeitstelle anfällt. Ein externer Blick bleibt dann als Sparring sinnvoll.

Freelancer, Agentur und Inhouse im Vergleich

KriteriumSEO FreelancerSEO AgenturEigenes Team
AnsprechpartnerDie Person, die die Arbeit machtMeist ein Account-Manager, die Umsetzung liegt im Team dahinterKolleginnen und Kollegen im Haus
UmsetzungskapazitätBegrenzt auf eine Person, Umsetzung oft bei deinem TeamHoch, mehrere Disziplinen parallelAbhängig von Stellen und Budget
SpezialisierungTief in wenigen Themen, etwa E-Commerce, KI-Suche oder Local SEOBreit, je nach Agentur mit SpezialteamsTief im eigenen Produkt, weniger Vergleich mit anderen Projekten
FixkostenNiedrig, Abrechnung nach Paket oder StundeHöher, weil Team und Vertrieb mitfinanziert werdenGehälter, Tools und Weiterbildung
AusfallrisikoUrlaub und Krankheit treffen das Projekt direktVertretung im TeamWissen hängt an einzelnen Personen
Wissen im UnternehmenWächst, wenn Briefings und Schulung Teil des Auftrags sindBleibt oft bei der AgenturBleibt im Haus

Die zwei Sätze, die ich in Erstgesprächen am häufigsten höre, zeigen das eigentliche Problem: "Wir haben Geld für SEO ausgegeben und wissen nicht, was dabei herauskam." Und: "Agentur, Entwickler, Freelancer, und keiner hat den Überblick." Beide Probleme entstehen, wenn Messpunkte und Verantwortlichkeiten vor dem Start fehlen. Das gilt für Freelancer und Agenturen gleichermaßen.

Quelle: eigene Erstgespräche mit Kunden und Interessenten, anonymisiert.

Retainer oder Projekthonorar: was zu deinem Vorhaben passt

Ein Projekthonorar passt zu Aufgaben mit klarem Ende: ein Audit, eine Shop-Migration, ein Relaunch oder eine einzelne Fachfrage. Ein monatlicher Retainer passt, wenn SEO laufend priorisiert, umgesetzt und gemessen werden soll. SEO wirkt über Monate, deshalb haben meine laufenden Projekte eine Mindestlaufzeit von sechs bis neun Monaten.

Lohnt sich ein Retainer von 1.000 Euro im Monat? Bei einem Stundensatz von 135 Euro sind das gut sieben Stunden. Das reicht für Strategie, Priorisierung, Briefings und Reporting, wenn dein Team umsetzt. Für die komplette Umsetzung von Technik und Content reicht es selten. Lokale Unternehmen mit einem Standort kommen mit diesem Rahmen oft gut aus, ein Shop mit tausenden Produkten meist nicht.

Einmalig

SEO PowerSession, 90 Minuten: 375 € netto. Audit: ab 2.500 €. Einzelaufträge: 135 € pro Stunde.

Laufend

Local SEO: ab 1.000 € pro Monat zzgl. 1.500 € Setup. E-Commerce SEO: ab 1.500 € pro Monat zzgl. 4.500 € Setup.

Reporting: Was ein monatlicher Bericht zeigen muss

Am Reporting erkennst du, ob ein Anbieter Ergebnisse oder Aktivität verkauft. Ein brauchbarer Bericht enthält:

  • Klicks und Impressionen aus deiner Google Search Console, im Vergleich zum Vorjahr.
  • Die Entwicklung der Ziel-Keywords, die ihr vorher gemeinsam festgelegt habt.
  • Anfragen oder Umsatz aus der organischen Suche, gemessen in deinem Analytics.
  • Die erledigten Maßnahmen im Abgleich mit dem Plan, inklusive dessen, was liegen geblieben ist.
  • Die Sichtbarkeit in KI-Suchen wie ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews.
  • Die nächsten Schritte mit Verantwortlichen.

Die Zugänge zu Search Console, Analytics und Shop gehören dir. Der Anbieter bekommt Nutzerrechte, die du jederzeit entziehen kannst.

Shopify und E-Commerce: worauf du bei der Auswahl achten solltest

Shops haben eigene Fehlerquellen, die ein SEO-Partner kennen sollte. Frag im Erstgespräch gezielt nach Erfahrung mit diesen Punkten:

  • Filter- und Varianten-URLs, die Crawl-Budget verbrauchen, während neue Kategorien und Produkte auf die Indexierung warten.
  • Weiterleitungen bei Migrationen und Relaunches, damit Rankings beim Plattformwechsel erhalten bleiben.
  • Apps und Themes, die Inhalte per JavaScript nachladen. KI-Crawler führen JavaScript meist nicht aus und sehen diese Inhalte nicht.
  • Kategorie- und Produkttexte, die zur Suchintention passen und zum Kauf führen.

Speziell für Shopify-Shops habe ich die Entscheidung in einem eigenen Artikel aufgeschrieben: Shopify SEO: Freelancer oder Agentur? Was ich für Shops konkret mache, steht auf der Seite E-Commerce SEO.

KI-Suche und Neuro-SEO: was ein SEO-Partner heute können sollte

Kaufentscheidungen fallen zunehmend in ChatGPT, Perplexity und den AI Overviews von Google. Diese Systeme zitieren Seiten, die sie lesen können und die eine Frage klar beantworten. Ein SEO-Partner sollte deshalb neben Rankings auch prüfen, ob deine Inhalte für KI-Crawler lesbar sind und in KI-Antworten genannt werden.

Mein Neuro-SEO System® verbindet datengetriebenes SEO mit Verkaufspsychologie: Inhalte orientieren sich an der Suchintention und an der Stelle der Customer Journey, an der jemand gerade steht. Wie das in der KI-Suche wirkt, zeigt die GEO Case Study mit PURELEI: 25.000 € Umsatz über ChatGPT in 12 Monaten und Sichtbarkeit für 94 generische Prompts.

Mehr zur Optimierung für KI-Suchen: GEO, Sichtbarkeit in KI-Suchen.

Acht Fragen, die du jedem SEO-Anbieter stellen solltest

  1. Wer arbeitet konkret an meinem Projekt, und mit wem spreche ich?
  2. Was übernimmst du, und was muss mein Team umsetzen?
  3. Was ist ausdrücklich nicht enthalten?
  4. Woran messen wir den Erfolg, und welche Ausgangswerte halten wir vorher fest?
  5. Wie sieht ein Reporting aus? Zeig mir ein anonymisiertes Beispiel.
  6. Welche Referenzen mit überprüfbaren Zahlen hast du in meiner Branche?
  7. Wie lange ist die Mindestlaufzeit, und was passiert bei Kündigung mit Daten und Zugängen?
  8. Wie prüfst du die Sichtbarkeit in KI-Suchen?

Warnsignale bei der Auswahl

  • Ranking-Garantien. Niemand steuert die Algorithmen von Google und KI-Suchen.
  • Referenzen ohne überprüfbare Zahlen oder nur Logos ohne Fallstudie.
  • Zugänge, die beim Anbieter liegen, etwa ein Search-Console-Konto, das nicht dir gehört.
  • Reports, die nur Tool-Exporte sind, ohne Priorisierung und ohne nächste Schritte.
  • Lange Laufzeiten ohne vereinbarte Messpunkte.

Wann ich der passende Partner bin, und wann nicht

Ich passe, wenn

  • du einen Online-Shop, eine D2C-Marke, ein B2B- oder ein lokales Unternehmen hast,
  • du direkt mit mir arbeiten willst, ohne Zwischenebene,
  • dein Team oder deine Dienstleister umsetzen und eine klare Priorisierung brauchen,
  • du auch in KI-Suchen sichtbar werden willst.

Eine Agentur passt besser, wenn

  • du Content in großen Mengen und in vielen Sprachen brauchst,
  • Linkaufbau, Entwicklung und Content aus einer Hand kommen sollen,
  • niemand bei dir intern Zeit für Abstimmung und Umsetzung hat.

Wenn du schon mit einer Agentur oder einem Freelancer arbeitest und eine zweite Meinung willst, ist das SEO Sparring der passende Rahmen. Und was Kunden über die Zusammenarbeit sagen, steht auf der Referenzen-Seite.

Häufige Fragen zur Wahl des SEO-Partners

Freelancer oder Agentur für laufende E-Commerce-SEO, was lohnt sich?

Ein Freelancer lohnt sich, wenn du direkten Zugang zur Person willst, die analysiert und priorisiert, und wenn dein Team, deine Entwickler oder eine Content-Agentur umsetzen. Eine Agentur lohnt sich, wenn viel Umsetzung in mehreren Disziplinen oder Sprachen ausgelagert werden soll und du dafür ein ganzes Team brauchst.

Lohnt sich ein SEO-Retainer von 1.000 Euro im Monat für ein KMU?

Bei einem Stundensatz von 135 Euro sind 1.000 Euro gut sieben Stunden im Monat. Das reicht für Strategie, Priorisierung, Briefings und Reporting, wenn dein Team umsetzt. Für die komplette Umsetzung von Technik und Content durch den Dienstleister reicht es selten. Lokale Unternehmen mit einem Standort kommen mit diesem Rahmen oft gut aus.

Was sollte ein monatliches SEO-Reporting enthalten?

Klicks und Impressionen aus deiner Google Search Console, die Entwicklung der Ziel-Keywords, Anfragen oder Umsatz aus der organischen Suche, die erledigten Maßnahmen im Abgleich mit dem Plan und die nächsten Schritte. Seit KI-Suchen Kaufentscheidungen beeinflussen, gehört auch die Sichtbarkeit in ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews dazu.

Woran erkenne ich unseriöse SEO-Anbieter?

An Ranking-Garantien, an Referenzen ohne überprüfbare Zahlen, an Zugängen, die beim Anbieter statt bei dir liegen, an Reports, die nur Tool-Exporte ohne Priorisierung sind, und an langen Laufzeiten ohne vereinbarte Messpunkte.

Was kostet ein SEO Freelancer?

Bei mir kostet die SEO PowerSession (90 Minuten) 375 Euro netto, ein Audit beginnt bei 2.500 Euro, laufende Local-SEO-Betreuung bei 1.000 Euro im Monat zuzüglich 1.500 Euro Setup und E-Commerce-SEO bei 1.500 Euro im Monat zuzüglich 4.500 Euro Setup. Einzelaufträge laufen zum Stundensatz von 135 Euro.

Lass uns prüfen, ob wir zusammenpassen

Im kostenlosen Erstgespräch klären wir in 15 Minuten, wo du stehst und ob ich der passende Partner bin.

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